RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#121 von Luna , 17.09.2015 20:26

Ich bin halt permanent am "Stopfen". Reduzier ich, gehen die Werte schnell runter. Dafür macht der EBV bei mir keine Probleme vom Befinden her. Bin auch recht unempfindlich bzgl Erkältungen oder anderen Infekten. Mehr kann ich nicht sagen, da die Werte der letzen Jahre immer mit Supstitution erzielt wurden und ich versuche die Spiegel in einem guten Bereich zu halten.
Ist mir im Prinzip aber auch egal, ob ich ergänzen muss oder nicht. Gesundheit und Fitness sind mir wichtige. Und der Zahn der Zeit nagt ja auch, nicht nur am Immunsystem,. Bin schließlich schon lange keine 25 mehr.



 
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zuletzt bearbeitet 17.09.2015 | Top

RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#122 von Kontra , 17.09.2015 20:32

Aber irgendwann sollte es dann ja so sein, dass man dann wieder weniger zu sich nehmen kann, da z.b. EBV fast weg ist und das Immunsystem nicht mehr so kämpfen muss, oder?

Ich denke ich muss mit Zink richtig hoch gehen, selbst bei 50-80 mg hat sich der Wert in den letzten 3 Wochen fast halbiert. Kupfer sieht sehr gut aus.

Ich muss auch mal schauen, ob ich mir nicht alle 2 Wochen Zink Infusionen geben lasse....vielleicht auch Magnesium.


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#123 von Gelöschtes Mitglied , 18.09.2015 10:14

Was hat er Dir denn auf dem Begleitschreiben empfohlen?

"bei 50-80 mg hat sich der Wert in den letzten 3 Wochen fast halbiert."
> Also so schnell negativ wird sich ein Wert bei der Dosis nicht entwickeln!

Wegen den wechselnden Werten. Das liegt zu großen Teilen auch am Labor und dem Messverfahren. Strunz misst Zink/Mag im Serum (bei Schottdorf). Ganzimmun wieder Vollblutt.
Chris hat ja vor Kurzem mal irgendwo geschrieben, dass ein Kumpel ständig Mangel laut Serum hatte und in der Haar- bzw. Vollblutanalyse dann wieder gute Werte gemessen worden. Also Obacht.



zuletzt bearbeitet 18.09.2015 10:14 | Top

RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#124 von Sora , 18.09.2015 12:29

Hi Sven,

"Wegen den wechselnden Werten. Das liegt zu großen Teilen auch am Labor und dem Messverfahren. Strunz misst Zink/Mag im Serum (bei Schottdorf). Ganzimmun wieder Vollblutt.
Chris hat ja vor Kurzem mal irgendwo geschrieben, dass ein Kumpel ständig Mangel laut Serum hatte und in der Haar- bzw. Vollblutanalyse dann wieder gute Werte gemessen worden. Also Obacht."

Und welche Methode ist nun empfehlenswert? Vollblut oder Serum?


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#125 von Gelöschtes Mitglied , 18.09.2015 13:05

Bein Mineralien wohl eher Vollblut



RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#126 von phil , 18.09.2015 13:21

Hi Kontra,

Wie läuft das kalt duschen? :P
Ich hab mir heute mal die vollen empfohlenen 10 Minuten gegönnt und fühlte mich dann nach einem Spaziergang auch ganz schön geplättet. Nach dem essen und 2 Tassen grünem Tee geht es aber wieder

Wegen dem tiefen Testo-Wert fällt mir gerade Pinien-Pollen ein. Der Christian Zippel hatte die Tage darüber mal relativ positiv berichtet. Evtl. noch ein Mittel um das Loch zu bearbeiten?
Hier mal sein Review:
"BIOIDENTISCHES TESTOSTERON

"Eines der Dinge, die ich vor einem abendlichen Date einnehme, ist ein Pinienpollen Cocktail. Pinienpollen sind in vieler Hinsicht identisch mit Testosteron. Sie haben definitiv eine starke Wirkung auf unsere Pheromone." Timm Ferriss in seinem Buch "Der 4-Stunden-Körper"

Pinienpollen selbst werden seit über Tausend Jahren in der TCM genutzt. Allerlei wertvolle Stoffe sind in dem Baumsperma enthalten. Darunter auch Phytoandrogene: Testosteron, DHEA, Androstendion, Androstenon, Androsteron.

Die Pollen stellen somit einen absolut natürlichen Androgen-Booster dar. Im Gegensatz zur externen Testozufuhr per Pille oder Spritze soll der Körper hier keineswegs die Eigensynthese einstellen. Dem gängigen Wissen nach soll diese sogar angekurbelt werden.

Im Internet findet man allerlei Infos und Berichte dazu. Auch Studien sprechen von nützlichen Wirkungen. In Deutschland selbst ist es jedoch nicht für den Verzehr zugelassen. Ich habe das ganze über einige Wochen getestet und konnte im Vergleich zu allerlei anderen - früher getesteten Supplements - positive Wirkung feststellen. Griffigkeit, Motivation, Immunsystem und Fitness wurden spürbar gesteigert. Der Pheromonausstoß scheinbar auch ...

Wer von Euch hat schon Erfahrungen damit gemacht?
Für mich ist es kein "Supp" im gängigen Sinn - eher ein natürliches Powerfood.
Und natürlich ist es nicht mit Doping vergleichbar. Muss es auch nicht. Aber um die eigene Ernährung zu bereichern und das ein oder andere Tal kraftvoller zu durchschreiten durchaus eine Option. Blutwerte habe ich nicht getestet. Dennoch kann ich mich auf mein subjektives Leistungs- und Lebensgefühl gut verlassen. Ich probiere schon seit einigen Monaten, nach und nach, verschiedene "Powerfoods". Oft spüre ich kaum etwas. Bei Interesse kann ich aber gerne über Spürbares berichten. Pinienpollen gehören für mich dazu. Ich werde sie regelmäßiger in die Ernährung einbauen.

‪#‎kannstdunehmenoderauchalsRaumduftverwenden‬"

Hier noch das empfohlene Produkt: http://www.amazon.de/gp/product/B00GW3WM...s=pinien-pollen (28€ für 100g)

Und noch ein Statement zu Dosierung & co:
"Laut erfahreneren Nutzern sollen weder Überdosierung noch Langzeitanwendung problematisch sein. Meiner eigenen Meinung nach gibt es noch zu wenig valide Daten europäischer Athleten darüber. Ich selbst taste mich erst einmal langsam heran. Und dann entweder kurweise oder sporadisch.

Die Qualität kann schon stark variieren - wie das halt so bei Pflanzenprodukten ist. Man sollte auf natürliche Wildsammlung achten. Dann sollten es die Arten sylvestris und/oder massoniana sein. Ebenso sollten die Zellwände gebrochen sein. Sonst hat man nur teure Ballaststoffe.

Zudem sollen die Inhaltsstoffe möglichst bereits im Mundraum über die Schleimhaut aufgenommen werden. Dazu hab ich sie pur, mit Honig, in Öl oder Milch probiert. Empfohlen wird auch eine Tinktur mit Wodka, aber das ist weniger etwas für mich. Pur wird schwer, da die Pollen derart trocken sind, dass sie den Mund zukleistern. Honig schmeckt ähnlich - besteht ja zum Großteil auch aus Pollen, aber vermischen tut es sich kaum. Fett soll die Aufnahme verbessern, daher sind Öl oder Milch für mich optimal - im Schnapsglas angerührt, mit nem gestrichenen Teelöffel Pollen zwei bis dreimal am Tag. Da kommt man mit 100g schon relativ weit."


 
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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#127 von Kontra , 18.09.2015 13:58

Ich hatte selber in den letzten Wochen im Serum und im Vollblut gemessen. In beiden sind aber die Werte zurückgegangen. Im Serum war ich Mitte August bei Zink bei 1,21 und nun bei 0,7.
Magnesium war ich im Juni im Serum bei 0,95 und nun bei 0,85 und das obwohl ich die Dosis auf 850 mg am Tag erhöht habe.

Ich werde den Doc nächste Woche mal fragen...für mich ist die einzigste logische Erklärung, dass mein Immunsystem mit Vollgas läuft und das Zeugs sofort verbraucht wird. Die Aminos waren ja auch krass. Methionin innerhalb von 3 Wochen wieder von 49 auf 21 runter...und ich nehme täglich extrem Methionin.

Die Einnahmeempfehlung wird erst heute der morgen mit der Post kommen....wenn die Post denn sich bequemt Briefe auszutragen....

Mit dem Testosteron und Pollen bin ich vorsichtig, da mein Allergie IGE (oder wie auch immer er heisst) grenzwertig hoch ist...da muss ich mich nun nicht noch vorsätzlich mit Pollen belasten. Mal schauen was er da vorschlägt.


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#128 von Kontra , 18.09.2015 15:49

und noch was. Ich schrieb ja schon öfters, dass ich so eine Art Atemprobleme habe (wie beim Luft anhalten dieser Reflex einatmen zu müssen). Ich bin mir nun ziemlich die Ursache bzw. wann genau es vorkommt herauszufinden. Ich habe ja schon die ganze Zeit vermutet, dass es irgendwie mit der Ernährungsumstellung auf Low Carb zusammenhängt.
Chris hatte ja schonmal geschrieben gehabt, dass er vermutet, dass ich nicht in den Fettstoffwechsel reinkomme bzw. er wahrscheinlich sehr schlecht sein wird. Da bin ich mir nun eigentlich 100% sicher, auch wenn ich nur ein Halbwissen habe :-)

Letzte Woche hatte ich ja 3 1/2 Tage gefastet und bin auch wunderbar und schnell in Getose gekommen. Atemprobleme hatte ich in diesem Zeitraum gar nicht. Danach habe ich nach wie vor weitestgehend die KG weggelassen. Also nur die KH, die in den Shakes oder Gemüse drin waren. Ich kam pro Tag auf 30-50g KH und bin aus der Getose immer mehr rausgerutscht. Selbst heute mit nur einem Shake bin ich nicht mehr drin und Tatar...Atemprobleme sind wieder da.

Wenn jemand noch für mich einen Tipp hat wie ich in Getose bleibe, wäre es super. Nochmal nun Fasten kommt nicht in Frage. Scheinbar reichen ja schon 10-20 g aus, um die Ketose zu beenden. Aber ein paar sind ja überall drin.


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#129 von Gelöschtes Mitglied , 18.09.2015 16:54

Fasten bzw KKKetose :) erhöht auch Adrenalin (ohne körperliche Anstrengung) was sich auch (temporär) auf die (gefühlte) Sauerstoffversorgung auswirkt.



RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#130 von Kontra , 18.09.2015 19:06

Die Sauerstoffsättigung im Blut ist aber hoch.
Aber was muss ich denn tun, um in Ketose zu bleiben...3 Wochen fasten ist nun keine Alternative für mich :-)
Ich werde es morgen mal machen, dass ich morgens nicht frühstücke. Hab morgens eh keinen großen Hunger. Gras. muss es aber trotzdem funktionieren, da ich tagsüber auch kaum Hunger habe und nicht mehr in so ein Loch wie früher reinfalle.


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#131 von phil , 19.09.2015 01:19

Hi Kontra,

sagt dir ketogene Diät etwas? Evtl. kann dir hier jemand gute Informationsquellen vorschlagen. Ich wüsste gerade keine. Es geht dabei soweit ich weiss um eine fettreiche Kost. Grundsätzlich wohl im kcal-Defizit aber halt nicht komplettes Fasten und man ist trotzdem in Ketose.

An das Fasten an sich muss der Körper sich auch erstmal gewöhnen. Als ich anfangs intermittierendes Fasten ausprobiert habe, war das schon relativ schwierig für mich und ich habe in dem Essenszeitraum zu viel gegessen. Als ich dann auch mal einen ganzen Tag gefastet habe und auch ein "protein sparing modified fast"(was ja für dich auch hinteressant sein könnte), ausprobiert habe, ging es immer besser. Falls dich die Geschichte mit dem "protein sparing modified fast" interessiert, kann ich persönlich folgendes Buch von Dr. Strunz empfehlen:
http://www.amazon.de/Die-neue-Di%C3%A4t-...c/dp/3453120930 (Das Buch ist leicht verständlich geschrieben, bietet eine klare Anleitung für die Diät und bringt auch einige Rezeptideen mit sich. Ich hätte an einigen Stellen gern noch mehr Informationen gehabt, aber es geht auch ohne.)
Ich hab damit dieses Jahr auch ca. 7 kg Gewicht verloren. (186 cm: 97kg -> 90kg, in ungefähr einem Monat)
Bei dieser Diät nimmt man anfangs nur Gemüsesuppe, Eiweissshakes und Salat zu sich. Ob man da auch schon von Ketose reden kann, weiss ich leider nicht. Das Prozedere soll auch stark förderlich für den Fettstoffwechsel sein.



 
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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#132 von Luna , 19.09.2015 08:23

Hallo
Infos zu ketogener Ernährung: www.ketarier.de oder www.ketoforum.de. Als Stichwort bei der Suche lohnt sich auch "Atkins" Gut auch die Bücher von U. Gonder. Enthalten viele gut machbare Rezepte. Homepage: www.ugonder.de
Da sollte sich was finden lassen.
LG
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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#133 von Kontra , 19.09.2015 08:30

Super...vielen lieben Dank. Nun habe ich eine große Liste :-)

Ich rutsche ja momentan schon ganz schnell aus der Ketose raus...also es reichen schon ca. 15g KH, was ja wirklich nicht viel ist. Wenn ich es mal geschafft habe, länger in Ketose zu bleiben und sich der Stoffwechsel umgestellt habe, fliege ich später nicht so schnell raus, oder. Also ich kann dann auch mal 30-35g KH essen?

Ich werde heute und morgen auf das Frühstück verzichten und erst ab Mittag was essen und ein Shake trinken...dann müsste ich wieder sozusagen in der mittleren Ketose sein


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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#134 von Chris (edubily) , 19.09.2015 08:37

Gut, ich sagte ja bereits: Ketogene Diät = Fett-Diät. :-)


Wir präsentieren Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Chronisch erschöpft und dauerkrank

#135 von Kontra , 19.09.2015 08:45

Was ich nun schon mache ist, dass ich eigentlich pro Woche viel Fisch esse...dazu halt immer Salat oder Gemüse.
Was für mich ein wenig noch ein Problem ist, dass ich die Milchprodukte (also Quark, Yoghurt) weglasse, da ich ja die Vermutung hatte, dass ich deshalb die Aminos nicht aufnehme...allerdings hat sich das ja gerade relativiert, da sich die Aminos ja auch so ungefragt aus dem Staub gemacht haben......

Immer wenn ich nichts zu tun habe, esse ich Walnüsse. Habe ein paar now Carb Kuchen/Gebäck Rezepte.


Ich muss mich da nun noch ein wenig finden, wie ich mich nun richtig ernähre. Leider fühle ich mich wieder so krank, dass mir das Bücher lesen zu anstrengend ist :-(

Wenn also noch "fette" Nahrungstipps da sind..nur her damit :-)


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