Angststörungen: welche Blutwerte etc.

#1 von Mic , 26.07.2015 01:20

Hallo,

eine Freundin von mir, 26 Jahre alt, schlank, hat seit einigen Monaten Angststörungen. Sie steht fest im Leben, hat einen guten Job, gutes soziales Umfeld und ist kürzlich wieder in einer wohl glücklichen Beziehung. Sie ist grundsätzlich eine sehr aktive und lebensfrohe Person, trotz der Angststörungen.

Kürzlich hat ihr ein (übrigens relativ junger) Arzt SSRI verschrieben. Der Arzt war wohl dabei schlechter informiert als die Patientin, er wollte wohl erst ein Medikament verschreiben, bei dem die Patientin wusste, dass dies nicht bei Angststörungen und Serontoninmangel hilft. Wahnsinn…. Beide haben sich dann nach gemeinsamer Sichtung von Literatur/Internet für Paroxetin entschieden.
Begründung des Arztes ist ein Serotoninmangel. Er hat dann auch zunächst die Leberwerte geprüft (sind gut) bevor er das Rezept ausstellte.
Eine Befürchtung der Patientin ist (starke) Gewichtzunahme sowie Veränderung der Persönlichkeit.

Sie nimmt jetzt zunächst 10mg/Tag vom Paroxetin ein, und soll die Tage auf 20mg/Tag steigern. Kommentar des Arztes: „Manche Menschen müssen ein Leben lang blutdrucksenkende Medikamente nehmen, und manche eben ein Medikament fürs Gehirn“. Ups.

Meine starke Befürchtung ist, dass hier nur Symptome bekämpft werden.

Aktueller Blutwert TSH basal: 1.20.
Mehr wurde diesbezüglich nicht gemessen, auch kein Blutwert wie Magnesium, Zink, etc.

Nahrungsergänzungen nimmt sie keine, Ernährung ist Richtung mediterran.

Sie ist aufgrund meines Zuredens offen, ein umfangreicheres Blutbild bestimmen zu lassen. Ich habe da folgende im Auge:
- T3
- Folsäure
- Vitamin B6
- Homocystein
- Zink
- Magnesium
- Tryptophan
- Serotonin
- D3
- ggf. Eisen
- ggf. Selen

Welche Blutwerte sollte man sich noch zusätzlich ansehen (z.B. andere Hormonwerte?)

Die Angststörungen kamen in letzter Zeit auch Nachts, sie konnte schlecht schlafen und beim wach liegen kamen die Gedanken. Ich dachte da spontan, sie sollte ab sofort Melatonin einzunehmen (1mg). Habe gelesen (leider die Quelle nicht mehr da), dass bei Serotoninmangel wohl auch ein Melatonin-Mangel besteht. Eure Meinung hierzu?

Vielen Dank,
Mic

P.S. Diese Artikel habe ich bereits gelesen:
- http://edubily.de/2015/01/vitamin-b6-ser...und-dein-leben/
- SSRI Gewichtszunahme
- Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress (3)


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