RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#61 von Marie , 04.08.2015 17:28

Bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen, nimm mal noch nix.

Und vielleicht könntest Du noch versuchen, lieber das LT von Henning zu bekommen?
Das hat die beste Bioverfügbarkeit und es gibt kaum bis nie Lieferengpässe bei den Tabletten.
Man sollte nämlich das Präparat dann nicht mehr wechseln, außer, es liegt eine Unverträglichkeit eines Hilfsstoffes vor.
Wenn man mit einer Marke eine gute Einstellung erreicht hat, gibt es bei Wechsel oft Probleme.

Gräme Dich nicht wegen Hashimoto!
Aber nimm es ernst und schütze Dich mit den guten Dingen und Tipps, die hier im Forum diskutiert werden!
Das stärkt Dein Immunsystem und gibt Dir Kraft zurück.
So vermeidest Du weitestgehend Folgeprobleme.

LG Marie

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#62 von Cluhtu , 04.08.2015 19:45

Okay, dann werde ich noch warten und versuchen das Thyroxin von Henning zu bekommen. Danke für die Info.
Ich werde mich die nächste Zeit wohl erstmal belesen und dann entscheiden, wie ich vorgehen werde. Schaden kann es ja keinesfalls.
Die Werte werde ich dann im Laufe der Woche hochladen.


 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#63 von Cluhtu , 10.08.2015 09:47

Heyho,

ich hab jetzt wenigsten schon mal die Werte von meiner Schilddrüse, aber leider nicht vom Ultraschall.
Auf dem Befund steht, dass die Schilddrüse "normal" sei. Was auch immer das heißen soll.

TSH: 1,88 µIU/ml (0,3 - 4,00)
FT3: 5,89 pmol/l (3,9 - 6,7)
FT4: 16,3 pmol/l (12 - 22)
Gesamt-Eiweiß: 7,17 g/dl (6,4 - 8,3)
Cholesterin: 178 mg/dl (<200)
Triglyceride: 43,8 mg/dl (<200)
GOT: 35,5 U/l (10 - 50)
GPT: 29,5 U/l (10 - 50)
Gamma-GT: 33,6 U/l (<60)

Ich finde eigentlich, dass alle Werte gut ausschauen. Mal sehen, ob er mir die Werte vom Ultraschall übers Telefon geben kann.
Falls die Schilddrüse auch okay sein sollte, dann bleiben noch mein Darm und meine Nebennieren übrig, die vielleicht auch für die schlechten Werte vom letzten Mal gesorgt haben..

Für alle anderen Werte wie Vitamine und Nährstoffe werde ich wohl die nächsten Monate auch nochmal einen Arzt aufsuchen. Wenn das nicht gemessen wird, dann geh ich halt über IGEL-Leistung.

Danke :)


 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#64 von Cluhtu , 11.08.2015 12:19

Niemand?

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#65 von Cluhtu , 12.08.2015 11:16

Ich hab jetzt noch weitere Blutwerte erhalten. Die findet ihr im Anhang.

Danke. :)

Angefügte Bilder:
asdf.png   asdfasdf.png  
 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#66 von phil , 13.08.2015 16:51

Hey Cluhtu,

die letzten Blutwerte scheinen ja in Ordnung zu sein. Bei dem 2. Bild ist beim Upload aber anscheinend etwas falsch gelaufen. Ich kann da nur den ersten Blutwert sehen und dann ist das Bild abgeschnitten.

Ganz lockerer Sport bzw. allgemein ausreichend Bewegung soll auch gut helfen einen Ausgleich zu schaffen. Ich weiss ja nicht wie es da bei dir aussieht, aber ich erwische mich immer wieder dabei wie ich an einigen Tagen zu wenig Bewegung habe. Deshalb habe ich mir vorgenommen zumindest an Nicht-Trainings-Tagen zusätzlich zur alltäglichen Bewegung mindestens 1 Stunde irgend etwas zu machen. Sei es Rad fahren, schwimmen, spazieren, locker joggen, mit den Kumpels ein paar Körbe werfen(falls ich die dazu motivieren kann :D), irgendwas halt wo man sich ein wenig bewegt und nicht auf dem Hintern sitzt(ausser beim Radeln natürlich :P).
Ich merke eigentlich immer das mir diese Aktivitäten, so langweilig sie auch manchmal sind, für meine Gemütslage besser sind, als wenn ich z.B. vor dem PC sitze und irgendwelche Games zocke, lese oder TV schaue.

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#67 von Cluhtu , 17.08.2015 14:16

Hey,

also bei mir laden beide Bilder vollständig. Keine Ahnung, was da falsch laufen könnte.

Du hast natürlich völlig recht mit dem Sport. Ich hab auch vor, das wieder einzuführen, aber die Müdigkeit und Antriebslosigkeit haben mich bisher davon abgehalten. Mal schauen, vielleicht klappts ja damit. Hab zumindest das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin.

Hat noch jemand Ratschläge oder Ergänzungen zu den Blutwerten?

Danke

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#68 von phil , 17.08.2015 17:32

Jetzt läd das Bild bei mir auch wieder ganz normal, war wohl nur ein temporäres Problem.

So konkret Motivation für Sport läuft bei mir immer relativ gut. Besonders wenn ich jemanden habe der mitkommt ins Gym, und das am besten regelmäßig. Wenn sich das eingependelt hat und man gewohnter Weise 2-3x die Woche Sport macht, fehlt einem sonst auch schnell was wenn man nicht geht. Da ziehts einen dann schon fast alleine vom Sofa :)
Dafür haperts bei mir an der Motivation für Studium etc... :D das ist immer nen Krampf.

Blutwerte sehen ja sonst soweit echt ok aus. Vielleicht sieht ja noch jemand anderes etwas auffälliges im Kontext.

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#69 von Cluhtu , 17.08.2015 22:38

Mh, Motivation hab ich eigentlich schon soweit. Nur muss ich jeden Tag aufs Neue gegen meinen Bauch und meine Ängste ankämpfen. Das ging mir vor einem halben Jahr dann so auf die Nerven (wortwörtlich), dass ich es einfach sein gelassen habe. Da mich das aber bisher auch nicht weitergebracht hat, versuch ich, langsam wieder anzufangen.

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#70 von Gelöschtes Mitglied , 19.08.2015 12:47

Zuviel Serotonin (zumindest in Relation)

http://mobil.derstandard.at/200001762952...in-Gesellschaft


Also da ich momentan das Gefü

#71 von Cluhtu , 19.08.2015 13:24

Was wäre dein Vorschlag, Sven? Also statt 5-HTP eher mal Tyrosin probieren, um das Verhältnis auszugleichen?

Hab eigentlich auf nix wirklich Bock und tu mich sehr schwer überhaupt etwas in Angriff zu nehmen. Dazu kommen noch die Ängste und die wenige Energie, die alles noch schwerer machen.

Was ändern will ich schon, schaffs aber einfach nicht.

 
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Dopamin

#72 von Gelöschtes Mitglied , 19.08.2015 16:27

Anscheinend hat Dir ja 5-Htp und Tryp nicht so viel gebracht??? Wäre doch mal einen Versuch wert die Dopaminproduktion zu fokussieren? dlpa ist etwas "sanfter" als tyrosin. B-vitamine wirken auch sehr gut, speziell folsäure. Und auch Zink.

Da fällt mir noch ein: nach welchem Gefühl sehnst du dich?

Sagt Dir die Euphorie, der Antrieb und die Klarheit/Leichtigkeit nach einem Sieg, einer eigenen starken Leistung was? Hast Du mal Koks, Rauchen, Speed ect. probiert und fandest das Gefühl "geil"? All das ist Dopamin und eben nicht Serotonin.

Wer die welt entdecken will besucht dopamin.
Wer gechillt und zufrieden/gelangweilt auf der couche hocken will serotonin.


zuletzt bearbeitet 19.08.2015 16:52 | Top

RE: Dopamin

#73 von Cluhtu , 19.08.2015 17:04

Nach welchem Gefühl ich mich sehne.. Hmmm..
Ich wäre gern entspannter im Bezug auf viele Situationen und hätte gerne mehr Antrieb, um Dinge anzugehen.
Ich habe ständig das Gefühl, negativ unter Strom zu stehen und fühle mich eigentlich durchgehend unwohl, weil ich nicht runter komme.

Außer Gras hab ich von den dir genannten noch nichts probiert. Aber ich denke, ich weiß, was du meinst.

Wenn ich weiß, was mit meiner Schilddrüse los ist, werde ich auf jeden Fall mal DLPA und Tyrosin (weiter)probieren.

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#74 von ichmirmich , 16.09.2015 11:32

Also den Thread habe ich mit Interesse gelesen.

Ich habe so eine Phase auch durchgemacht und konnte sie letzten Endes erfolgreich und dauerhaft überwinden. Natürlich gibt es kein Patentrezept. Aber man sollte nicht den Fehler machen und immer nur woanders nach Lösungen suchen. Das ist wie mit Leuten, die ins Fitnessstudio rennen und bevor sie eine Hantel gehoben haben die komplette Palette Supplements genommen haben und dann denken die Muskeln wachen von alleine. Das musst du dir erarbeiten. Ganz genauso musst du dir eine gesunde Psyche erarbeiten.

Nicht die anderen sind Schuld. Nimm dein Leben selbst in die Hand. Natürlich ist gesunde Ernährung und bei Mangel eine Supplementierung hilfreich. Willst du selbstbewusst sein...schaffe etwas. Steck dir Ziele. Verwirkliche sie. Auch kleine Ziele helfen. Schaffe Routinen. Die bringen dir Halt. Lese Bücher zum Thema. Fang an zu verstehen wie die Psyche funktioniert und setz hier an. Denn wenn du die Zusammenhänge verstehst wirst du auch nicht immer in die gleichen falschen Denkmuster verfallen, die dich runterziehen.

Identifiziere die Stressfaktoren und schaffe sie ab. Was nagt an dir? Wovor hast du Angst? Tu was dagegen. Ich weiss wie schwer das umzusetzen ist, wenn man sich erstmal im Abwärtsstrudel befindet. Aber dieanderen werden dein Problem nicht lösen. Das musst du selbst erledigen.

ichmirmich  
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Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#75 von Cluhtu , 17.09.2015 18:23

Hi ichmirmich,

wie hast du es denn geschafft diese Phase zu überwinden? Ich habe diese "Phase" eigentlich seit meiner Kindheit bzw. seit ich in der Schule bin und es wird irgendwie immer schlimmer als besser. Ich muss aber dazu sagen, dass ich seit meiner Kindheit sehr viele negative Erfahrungen gemacht habe, die mir eine Sozialphobie, Agoraphobie, Versagensängste, Panikattacken und lauter weiteren Mist eingebrockt haben. Ich wäre sehr froh, wenn es ein Patentrezept geben würde, aber dann hätte ich das, was ich jetzt weiß, nicht gelernt und würde auch nicht mehr viel dazulernen.

Ich suche das Problem absolut nicht in anderen. Das Problem liegt ganz eindeutig bei mir und meiner Verhaltensweise bzw. meiner Reaktion auf Dinge, die um mich herum geschehen oder die ich machen muss.

Die Supplements und die Ernährung, die ich nehme/mache, sind schon hilfreich. Ich versuche, so gut es geht, meinen Körper mit den richtigen Nährstoffen zu unterstützen und mir Entspannungsphasen mit Meditation, kalten Duschen, genug Schlaf und auch Spaß zu gönnen. Das funktioniert auch gut, aber das geht leider alles nicht direkt die oben genannten Ängste an. Ich weiß auch nicht, mit was ich diese ganzen Ängste angehen könnte.

Ich würde von mir sagen, dass ich nahezu kein Selbstbewusstsein und auch kein Selbstwertgefühl habe. Alle sagen zwar, dass ich nett, lustig, sozial, usw. wirke, aber im Großen und Ganzen spiele ich damit seit Jahren eine Rolle und verarsche mich selbst. Aber in der Firma anders auftreten kann irgendwie auch nicht.

Aufgrund meines geringen Selbstwertgefühls finde ich eigentlich größtenteils alles an mir negativ und versuche irgendwie gegen diese Gedankenstrudel anzukämpfen, was leider nicht wirklich klappt. Ich habe ja, wie schon gesagt, eine Verhaltenstherapie, jahrelange Psychologentermine und einen Aufenthalt in der Psychiatrie hinter mir, in der ich in einer Gruppe für 9 Wochen Gespräche geführt, Sport gemacht, meditiert, gekocht und viel Spaß gehabt habe.

Ich hänge total fest und komme aufgrund meiner Ausbildung ums Verrecken nicht raus aus meinen festgefahrenen Routinen. Eigentlich ist alles außer Haus eine einzige Qual, aber irgendwie schaffe ich es trotzdem immer wieder raus. Das heißt für mich, dass der Wille eigentlich da ist und ich bereit bin, etwas zu ändern.

Momentan bin ich aber ziemlich verzweifelt.


 
Cluhtu
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