RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#46 von Marie , 29.07.2015 21:07

Das fT3 ist ja recht gut, nur nicht das fT4!

An der Umwandlung wird es eher nicht liegen, wenn noch so viel T3 aus dem bisschen T4 herausgeholt wird.
Das grenzt dann schon eher an kompensatorische Steigerung.

Zur Einnahme von LT würde ich Dir im Moment auch noch nicht raten.
Erst alles abklopfen, dann einen Plan machen.

LG Marie

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#47 von Cluhtu , 29.07.2015 21:09

Okay, danke für die Infos Justizia und Marie.
Dann werde ich das Thyroxin erstmal nicht einnehmen und dafür nochmal das Buch lesen. Da werde ich sicherlich noch Infos finden.

Ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. :)


 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#48 von justizia , 29.07.2015 21:23

nee umwandlung vielleicht nicht, aber vielleicht ist der rt3 Wert zu hoch, dann nutzt das viele t3 auch nix.
Und: es ist so wenig t4 da WEIL reichlich t3 da ist, dann braucht man ja kein t4 mehr. Aber wäre halt interessant zu sehen ob das rt3 das ft3 inhibitiert...


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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#49 von Marie , 29.07.2015 21:25

Ja, hatte ich auch irgendwo geschrieben mit rT3, oder war das woanders???

Jedenfalls ist es wichtig, falls sich nix ändert bei den kommenden Versuchen.

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#50 von Gelöschtes Mitglied , 30.07.2015 08:17

@marie

deine neurotransmitter hast du schonmal per urintest getestet? Viel zu oft wird auschließlich angst/depression mit einem mehr an serotonin behandelt.
(http://articles.mercola.com/sites/articl...y-disorder.aspx)

5-htp ist echt super, wenn man es gezielt einsetzt und genau hinspürt, aber es umgeht halt auch "alle regelkreise" des körpers und das evtl auch zu lasten von dopamin ect. (folge dysbalancen)
darum meine empfehlung basierend auf meiner erfahrung, lieber die "meist abgestumpften" rezeptoren zu massieren :-)


RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#51 von Marie , 30.07.2015 09:07

Hi Sven!

Natürlich habe ich den kompletten Neurotransmitter Test gemacht!

Ich hatte aber sowieso nix mit Depression zu tun.
Bei mir ging es um jahrzehntelange Migräne, die ich gern endlich mal loswerden wollte.

Da wurde ich auf die Serotoninschiene aufmerksam und habe den Test veranlasst.

Ergebnis war, dass Serotonin knapp mittig in der Norm lag.
Cortisol war auch nicht üppig, der Rest völlig in Ordnung.

Ich startete trotzdem den 5-HTP Test und bin meine Migräne praktisch los, solange ich für einen guten Spiegel sorge.
Habe da viel herum experimentiert und brauche in stressigen Zeiten 3x 100mg, im Urlaub oder entspannten Tagen 1-2x 100mg.
Da "vergesse" ich es sogar manchmal und nehme nix.

Natürlich sollte ein Medikament u.ä. nie Ersatz für einen sinnvollen Lebensstil und Psychohygiene sein!!!
Das setze ich hier im Forum voraus, wird ja auch oft betont.

Und es gibt, wie z.B. Hochsensibilität, bestimme genetische Voraussetzungen, da macht es einfach Sinn, das System zu unterstützen.

Bei Cluhtu ist ja auch noch nicht klar, woran seine Symptomatik liegt.
Das muss man jetzt erst mal durch genauere Diagnosen herausbekommen.

LG Marie

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#52 von MariKa , 30.07.2015 10:45

Hei Marie,

Das passt nicht ganz ins Thema, aber Könntest du vielleicht etwas mehr über 5htp und Migräne berichten? Hast du Links? Habe grade deine Beiträge mal durchgeguckt, aber nix gefunden! Werd aber gleich mal Dr Google befragen:D
Ich habe zufällig letzte Woche die Erfahrung gemacht, dass meine Kopfschmerzen sich auch bei Tryptophaneinnahme bessern! Dazu habe ich natürlich die Bekannten und bei Edubily empfohlenen Stoffe genommen und durch Carbs versucht, das Ganze irgendwie über die Blut-Hirn-Schranke zu kriegen.. Habs aber eher wegen meinem Darm ausprobiert und weniger wegen den Kopfschmerzen.. Hast du bei Tryptophan ähnliche Ergebnisse? Was wäre im Hinblick auf Migräne der Vorteil/ Nachteil von 5 htp?

Und zu Cluhtu und allen anderen wollte ich sagen, dass ich es super mutig finde, hier darüber zu berichten.. Es gehört viel mehr dazu, über sein Innerstes zu erzählen, als darüber zu fachsimpeln, wie der Körperfettanteil schrumpfen könnte! Wobei ich immer noch davon überzeugt bin, dass die Psyche passt, wenn die Chemie im Körper stimmt..
Ich drücke dir die Daumen, denke, du wirst deinen Weg gehen und die "Dokumentation" hier im Forum hilft bestimmt später vielen Anderen dabei ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen!! Danke für den schönen Thread...

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#53 von Cluhtu , 30.07.2015 19:25

Hey Sven,

danke für die Info mit dem Serotonin und 5-HTP. Das ist ziemlich interessant. :)
Von welchem Neurotransmittertest redet ihr? Dem von Medivere?

Marika, in meinem Körper scheint vieles nicht zu passen. Deswegen fühl ich mich auch durchgehend lustlos und bin nicht gerade gut gelaunt.
Danke für deinen Beitrag. :)

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#54 von Cluhtu , 01.08.2015 10:07

Moin Leute,

hab mal wieder einiges zu berichten.

1. Gut Brain Axis

Darmprobleme entstehen häufig durch fehlende oder degenerierte neuronale Verbindungen zwischen dem Gehirn und dem Darm.

Das heißt, dass alles im Verdauungstrakt durch unser Gehirn gesteuert wird. Wenn aber durch chronischen Stress, jahrelange Verstopfung, Drogen und falsche Ernährung das Gehirn schneller degeneriert oder die Verbindungen nicht täglich angesprochen werden, dann funktionieren eben alle Funktionen, die irgendwie mit dem Verdauungstrakt zu tun haben, nicht mehr richtig oder garnicht mehr. Das wäre z. B. die Produktion von Verdauungsenzymen in der Bauchspeicheldrüse und deren Abgabe in den Darm, die Muskelkontraktionen um den Nahrungsbrei weiterzubewegen. Die Versorgung des Darmes mit Blut und dementsprechend auch Nährstoffen. Oder das Halten von Stuhl, wenn er noch nicht vollständig verdaut wurde.

Anscheinend ist die wenige Versorgung mit Nährstoffen durch das wenige Blut und die nicht vorhandenen und richtigen Muskelkontraktionen sogar einer der Hauptgründe für Reizdarm (IBS), Leaky Gut, SIBO und eben chronische Verstopfung. Ich habe gefühlsmäßig alle vier.

Das Problem hierbei ist, dass man das Problem sofort angehen muss, weil sonst die neuronalen Verbindungen gänzlich zugrunde gehen und nicht mehr neu aufgebaut werden können. Soweit ist das natürlich alles eher schlecht.

Was dagegen hilft sind: Gurgeln, den Würgereflex triggern, lautes Singen und durch Kaffeeeinläufe oder das Trinken von Kaffee für Durchfall zu sorgen und diesen dann so lange halten, wie es möglich ist.

Diese vier Punkte sorgen dafür, dass genau diese degenerierten neuronalen Verbindungen wieder aufgebaut bzw. gestärkt werden, die dann wiederum für eine gute Verdauungstätigkeit sorgen.

2. Leaky Gut und Leaky Brain

Bei einem löchrigen Darm liegt das Problem darin, dass Strukturen, die normalerweise nicht durch die Darmzellen ins Blut gelangen sollten, ebendies tun. Dies sorgt dafür, dass unser Immunsystem gegen diese Stoffe vorgeht, da es diese als gefährlich einstuft. Das Problem kommtbei Stoffen wie Gluten zum Zuge, welches in einer ähnliche Struktur aufgebaut ist, wie unsere Schilddrüse. Leaky Gut dürfte also auch einer der Gründe sein, weshalb man Autoimmunerkrankungen entwickelt bzw. sich diese anfrisst.

Leider kann unsere Blut-Hirn-Schranke durch einen Leaky Gut negativ beeinflusst werden, was dafür sorgt, dass Stoffe, die nicht ins Gehirn gelangen sollten, dort ankommen.

Falls ich das richtig verstanden habe, ist GABA, oral eingenommen, einer der Stoffe, der aufgrund seiner Größe normalerweise nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen sollte. Dementsprechend sollte GABA also nicht für Entspannung und Müdigkeit sorgen, wenn das Gehirn noch ordnungsgemäß funktioniert

Ich habe alle Infos dem Buch "Why isn't my Brain working" entnommen.

Ich hoffe, dass das Geschriebene alles richtig ist. :)

 
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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#55 von Berlinale , 03.08.2015 10:35

Bei auftretendem Herzrasen, Panikattacke empfehle ich als Soforthilfe die
Ujjayi-Atmung aus dem Yoga. Einfach googeln.
Hört sich nach Hokus Pokus an, hilft aber ungemein.
Einatmung durch die Brust. Die Ausatmung erfolgt langgezogen durch die Kehle mit leicht zusammen gezogener Stimmritze, so dass ein leises Geräusch entsteht.
Nach kurzer Übung gelingt es ganz einfach.
Weiterhin im Alltag auf einen ruhigen, gleichmäßigen Atem achten, besonders auf das Ausatmen achten. Das bringt Ruhe in den Körper.

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#56 von Gelöschtes Mitglied , 04.08.2015 09:02

weil ich gerade im Thema bin, evtl. von Interesse:

Quelle: http://www.lifeextension.com/protocols/e...anxiety/page-01

Zitat

Homocysteine and the Methylation Cycle
Homocysteine is an intermediary within a metabolic cycle known as methylation. Methylation reactions, relying largely on B-vitamin cofactors (particularly, B6, B12, and folic acid), are critical for the proper synthesis of the neurotransmitters that play an important role in mood regulation.

As B-vitamin levels decline, the methylation cycle becomes impaired-leading to a concurrent increase in homocysteine levels (because it is no longer being recycled efficiently) and a disruption in neurotransmitter synthesis. The close relationship between neurotransmitter synthesis and homocysteine formation has lead some researchers to suspect that there is a link between homocysteine and mood. Indeed, studies suggest that levels of homocysteine are an effective marker for B-vitamin status, and that changes in homocysteine levels correlate with changes in mood.

Interestingly, homocysteine levels have predicted duration of PTSD (Levine 2008), suggesting that lowering homocysteine levels through supplementation with B-vitamins might reduce symptoms of mood disorders by freeing up metabolic resources involved in neurotransmission. Other studies have clearly tied genetic abnormalities such as a mutation in the folic acid-activating enzyme, MTHFR, to high homocysteine levels (and increased symptoms of mood disorders). This reinforces the notion that homocysteine metabolism is an important target in psychiatric imbalances (Coppen 2005). Supplementation with homocysteine-lowering B-vitamins was shown to relieve anxiety in 44 women with premenstrual anxiety (De Souza 2000).

Another compound involved in the methylation cycle is S-adenosylmethionine (SAM-e). SAM-e functions to donate methyl groups into the methylation cycle thereby facilitating the formation of neurotransmitters such as dopamine and serotonin. In clinical trials, SAM-e supplementation has been shown to be as effective as tricyclic antidepressants in treating depressive disorders (Papakostas 2009).

Given the role of healthy methylation in maintaining biochemical balances within the central nervous system, a target blood level of less than 7 – 8 µmol/L of homocysteine helps to ensure proper neurotransmitter metabolism and may balance mood during times of stress, depression and anxiety.



-> Chronischer Stress saugt die Methyl-Spender leer.


zuletzt bearbeitet 04.08.2015 09:16 | Top

RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#57 von Gelöschtes Mitglied , 04.08.2015 10:11

Aktives B-12 (evtl. als Co-Faktor zu Methyl-Folat sinnvoll)

Quelle: http://www.amazon.de/Jarrow-Deutschland-...rds=methyl+b-12 :-)

Zitat
Wie in den anderen Rezessionen ebenfalls beschrieben, hatte ich (64 m) mit "Gehirnnebel" zu kämpfen. Kaum zu beschreiben, aber ich war gleichzeitig nervös, gereizt und unkonzentriert. Am deutlichsten machte sich dieser Zustand beim Golfen bemerkbar. Aber mit absoluter Sicherheit war das für mich auch bereits unbemerkt zu einem beruflichen Problem geworden. Rein zufällig stieß ich auf das Buch von Dr. John Switzer. Dort wurde eigentlich sehr gut erklärt, wie sich Vitamin B12 Mangel bemerkbar macht und wodurch er verursacht sein kann. Bei der Durchsicht der Ursachen war es für mich klar, dass ich ein Kandidat sein könnte. Da ich auch an Polyneuropathie leide hatte mir der Neurologe ein Vitamin-B12-Präparat in einer Dosierung empfohlen, die genau den Tagesbedarf deckte. Bereits vorher hatte ich sehr positive Versuche mit höheren Dosierungen. Seit ich nun dieses Präparat einnehme, das ja eine nahezu 40-fache Deckung des Tagesbedarfs entspricht bin ich wie ausgewechselt. Ich bin putzmunter, überhaupt nicht mehr nervös und gereizt und kann mich wieder extrem gut konzentrieren. Nun hoffe ich, dass dieses Präparat keine nachteiligen längerfristigen Nebenwirkungen hat.


RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#58 von Cluhtu , 04.08.2015 16:49

Hey Sven,

danke für die Info. :) Das hab ich schon probiert, aber leider war es nicht das Problem. Es hilft aber bestimmt anderen, die hier mitlesen.

So, ich hatte heute meinen Arzttermin.

Meine Schilddrüse ist anscheinend zu klein, echoarm und hat keine Knoten. Klingt mir irgendwie sehr nach Hashi, sofern ich das richtig interpretiere.. Weiteres erfahre ich am Donnerstag.

Ich hab ein Rezept für L-Thyroxin bekommen. Soll ich das mal ausprobieren?

Danke...


 
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zuletzt bearbeitet 04.08.2015 | Top

RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#59 von Marie , 04.08.2015 17:05

Hi Cluhtu!

Echoarm und klein klingt tatsächlich nach Hashi!

Bitte lasse Dir das alles schriftlich geben!!!!
Wichtig, die genauen Daten zu wissen um später vergleichen zu können.

Welche Stärke L-Thyroxin hast Du bekommen und von welcher Firma?
Was hat der Doc gesagt, wieviel Du da nehmen sollst?

LG Marie

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RE: Angststörungen, Panikattacken und chronischer Stress

#60 von Cluhtu , 04.08.2015 17:17

Hi,

mhhhh, das ist ja nicht so toll.

Ich werde das alles am Donnerstag verlangen.

Er sagt, ich solle mit 25ug L-Thyrox Hexal einsteigen.

Soll ich das mal probieren oder kann das Nebenwirkungen haben und später Komplikationen geben?

 
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