RE: DHEA-Medikament

#16 von Max , 17.07.2015 20:41

ja, danke,
deshalb gehe ich am nächsten Mittwoch ja auch zu einer anderen Endokrinologin ...


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RE: DHEA-Medikament

#17 von Markus , 17.07.2015 20:45


„Wenn man sich die Methoden betrachtet mit denen die Pharmaindustrie die Entscheidungsträger unter Druck setzt, so gehören die eigentlich in die mafiösen Strukturen.“
Uwe Dolata (Kriminalhauptkommissar) in "Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden", Frontal21, 2008.


 
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RE: DHEA-Medikament

#18 von Max , 17.07.2015 20:55

So etwas Dämliches - ich hatte das letzte Posting ergänzen wollen, aber dann war schon ein neues Posting erschienen und jetzt ist alles weg, was ich geschrieben habe.
Chris sollte das mal ändern!
Im leo.org-Forum (Sprachenlernen) erscheint zum Beispiel in so einem Fall ein Hinweis, aber das, was man gerade geschrieben hat, ist nicht weg, so dass man es noch kopieren und damit "retten" kann.

Meine wichtige Frage noch, Markus, hast du Nebenwirkungen festgestellt, Haarausfall, Prostatavergrößerung, Östrogene ... ?
Ich möchte mir die DHEA-Tabletten ja auch gerne "reinziehen", aber ich habe einfach ANGST vor Nebenwirkungen ....

Schulte-Übbing (in deinem Link) gibt ja auch zu bedenken:
"Wenn die Patienten nur geringfügig verminderte DHEA-Werte haben und keinerlei Probleme aufweisen, ist eine Behandlung nicht notwendig."
Das wird in seinem Beitrag sogar graphisch hervorgehoben.



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RE: DHEA-Medikament

#19 von Markus , 17.07.2015 21:03

nein, weder noch. Wie schon gesagt, mein fT=freies Testosteron liegt bei 103% des Referenzwertes. Ich habe aber keine Wert von zuvor und nehme dutzende von NEM ein, kann das also auf nicht auf DHEA alleine zurückführen. Meine Haare sind so dicht wie eh und je. Wegen Prostata: sofern diese gesund ist ist es kein Fehler, sondern sogar im Gegenteil eher ein Grund, DHEA immer auf normalhohen Werten zu halten. Und bei "normalhoch" meine ich nicht unbedingt die Werte deiner Alterskohorte, sondern die zwei bis drei Jahrzehnte weiter unten.


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Uwe Dolata (Kriminalhauptkommissar) in "Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden", Frontal21, 2008.


 
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RE: DHEA-Medikament

#20 von Marie , 17.07.2015 21:05

Hi Max!

Zitat
Ich bin schon 61, hört sich tierisch alt an, aber ehrlich gesagt, fühle ich mich körperlich sehr fit,
Normwert für dieses Alter: 51,7 - 295



Von "tierisch alt" kann hier nicht die Rede sein!!! Das war ein guter Jahrgang, haha
Kann ich mich voll anschließen und ebenfalls nicht beschweren!


ok, dann ist der Wert ja sogar "normal".

Was allerdings nicht heißt, dass er auch gesund ist.

Die LEF gibt als guten DHEA-Wert 250 - 380µg/dl an.

Bevor Du mit DHEA startest, solltest Du einen kompletten Hormonstatus machen.
Dazu gehören:

Östradiol
Östron
Progesteron
Gesamt Testosteron
freies Testosteron
DHEA-S
SHBG
Cortisol
DHT
alle Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4)
Vit.D3 (25-OH)
sowie bei Männern alle PSA Werte

Vorher würde ich keinerlei Hormone einwerfen!

Du brauchst gute Vergleichswerte für spätere Kontrollen.
Sonst weißt Du nie, wohin Du die Hormone verstoffwechselst.
Das ist bei jedem anders!!!

Alle Kontrollen enthalten dann die gleichen Werte.


Testosteron und Prostataprobleme:

Mittlerweile weiß man, dass es nicht das Testosteron ist, was Theater macht, sondern das daraus entstehende Östradiol/Östron.
Die sind das Problem, weil das Verhältnis nicht mehr stimmt.
Dazu kommt dann noch, dass meistens im Alter bei Männern auch das Progesteron niedrig sein kann.
Das ist das Ausgleichshormon zu der Östrogengruppe.

Außerdem ist auch das DHT für die unliebsamen Testosteronwirkungen zuständig, nicht das Testosteron.
Wenn das Progesteron sinkt und bei Vit.D Mangel steigt die Bildung von DHT aus Testosteron.

Das erkennt man dann alles an den Kontrollen!

Leider ist dieses Wissen bei den wenigsten Ärzten angekommen.
Endokrinologen wissen meistens toll bescheid im Bereich Diabetes, der Rest ist oft mehr als unterbelichtet.

Die verlinkten Artikel von LEF enthalten viel Info!
Lohnt sich zu lesen.

Du fragtest noch nach Nebenwirkungen.
Bei Männern äußerst selten, mir ist niemand bekannt.
Man muss ja nicht 100mg einwerfen und es nur bei nicht ausreichendem Wert nehmen.

Mein Mann nimmt seit 3 Jahren DHEA 10mg, Progesteron 5%Creme und Testosteron 0,5% Creme.
Er hat kräftemäßig extrem profitiert und seine Prostatawerte haben sich verbessert.
(Er ist 70J.) Er ist fit wie ein Turnschuh!

Den Östrogenen kannst Du, wenn es die Werte zeigen, Progesteron entgegen stellen und, falls Du zu starker Östradiolbildung neigst, gibt es pflanzliche Aromatasehemmer.

@ Sven
Danke für die Blumen


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RE: DHEA-Medikament

#21 von Max , 17.07.2015 21:07

zu den beiden Links von LifeExtension:
LifeExtension verkauft NEM, wahrscheinlich auch DHEA,
deshalb liegt es nahe, dass sie es promoten und auch kaum vor Nebenwirkungen warnen werden.
Überhaupt herrscht in den USA eine unkritischere Einstellung als bei uns Deutschen, DHEA kannst du - ohne Rezept natürlich - im Flughafen duty free kaufen.
Ich glaube, in Dt. ist DHEA sogar verboten.
Ich habe einfach Angst, deshalb ja auch meine Fage an alle nach den Nebenwirkungen


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RE: DHEA-Medikament

#22 von Max , 17.07.2015 21:15

Vielen Dank, Marie, für deine so ausführliche und gute Antwort!!!

Mir ist heute Blut abgenommen worden beim Endokrinologen, ich hoffe, dass er das alles bestimmen lässt, was du oben genannt hast.
Du kennst dich ja sehr gut aus, kannst du mir ein Buch nennen, in dem man sich über diese aktuelle Entwicklung - Progesteron etc. - informieren kann oder woher du diese Kenntnisse hast?

Ich werde dein Posting nachher noch ein-oder zweimal durchlesen, jetzt ist es 21.15 Uhr und ich will unbedingt um den See laufen bei diesem Superwetter (SH).



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RE: DHEA-Medikament

#23 von Markus , 17.07.2015 21:18

ja, sie verkaufen DHEA- und Williami Fallon, der Gründer, sass genau deswegen sogar schonmal im Knast. Na und? LEF hat kein Patent darauf, Pfizer und Co für ihre "Lösungen" aber schon. Ist letzeres deswegen besser?

LEF beruft sich auf eine massive Zahl von Studien und Arbeiten, die sie allesamt verlinken und die ich dir ja empfohlen habe auch mal selber durchzuschauen. DIe Sekundärliteratur (LEF) dient dabei der Übersicht, und die Primärliteratur zum Check. Klar ist das Arbeit. Von dir, aber auch für dich, Aber wieviele Minuten wird sich ein Endo für dich nehmen und wieviele Studien hat er in den letzten Jahren zu genau dem Themenkomplex selbst gelesen? Die Betonung liegt auf "selbst", nicht die vorgefilterte Sekundärliteratur, die er mal von Pharmafirmen erhalten hatte, siehe meine Fußnote. Es sei denn, er ist eine der seltenen Ausnahmen oder eine der selbst forschenden Koryphäen.


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RE: DHEA-Medikament

#24 von Marie , 17.07.2015 21:37

Kritisch zu sein, finde ich durchaus wichtig!

Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber!

Wenn Du Dich aber davon nicht frei machen kannst, würde ich Bücher lesen.

z.B. von
Dr. Edward Friedman(How you and your Doctor can fight against Breast Cancer, Prostate Cancer and Alzheimer's)
Dr. Alexander Römmler (Hormone, Leitfaden für die Anti Aging Sprechstunde)
Dr. T. Hertoghe (The Hormon Handbook)
Dr. Jonathan Wright (Bioidentische Hormone)
Dr. Schmitt-Homm (Anti Aging und Prävention)

Leider sind die meisten Bücher über das Thema "Hormone" für Frauen geschrieben.
Deshalb ist es schwierig, Dir da gute Literatur zu empfehlen.
Ich war auch auf vielen Fortbildungen, da sammelt man einiges an Wissen zusammen, was nicht unbedingt in Büchern steht.

Falls Du eine Frau hast, hier eine Einführungs - Literatur für sie:

Dr. Annelie Scheuernstuhl
"Natürliche Hormontherapie"


Folgender Gedanke ist doch eigentlich interessant:

In der Blütezeit ihrer Hormonlage haben die wenigsten Männer irgendwelche Prostataprobleme.


Ob Dein Endo diese Werte alle misst, wage ich zu bezweifeln!!!
Wenn doch, wäre es ein Wunder!
Kannst ja mal nachfragen und noch in Auftrag geben.

LGM



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RE: DHEA-Medikament

#25 von Max , 17.07.2015 23:24

Vielen Dank, Marie.
Das Buch von Schmitt-Homm ist sehr gut, ich habe es zweimal gelesen und vor Kurzem noch einmal das Wichtigste.
Es gibt jetzt eine 2. Auflage, ich habe aber noch nicht im Buchhandel geguckt, ob er viel ergänzt hat im Vergleich zur ersten - weißt du das zufällig?

Unser Jahrgang ist wirklich gut, da hast du recht!
Es gab damals so schöne Musik, ich bin mit Cream, Pink Floyd und Led Zeppelin aufgewachsen.
Neulich ging ich im Mediamarkt die Treppe runter und hörte altbekannte Klänge,
ich dachte 'Black Sabbath oder was ist das?'
Hundert Meter weiter hielt ein relativ junger Mann mit schulterlangen Haaren ein Radio vor sich hoch, ich fragte "was ist das?" - "Cream - In the Sunshine of your Love - geil, das mal wieder zu hören, ne?"
Damals gab es echt gute Musik ...

Wie ich oben schon angedeutet habe, ich schätze den Endo eher so ein, dass er sich nichts sagen lässt von einem Nichtmediziner, aber ich habe ja am Mittwoch einen Termin bei einer Endokrinologin, die werde ich bitten, das alles bestimmen zu lassen.

Ich habe übrigens im Allgemeinen KEINE ANGST, ich will bloß sichergehen, weil es sich immerhin um ein Hormon handelt.
Die Tabletten, die ich gekauft habe, beinhalten jeweils 25 mg, ist das zu viel?
Und nimmt man sie vor oder nach dem Essen, morgens oder abends?

Prostataprobleme habe ich auch nicht, der PSA-Wert ist immer okay gewesen.



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RE: DHEA-Medikament

#26 von Max , 18.07.2015 00:14

Noch eine Fage, Marie, du schreibst:
"Außerdem ist auch das DHT für die unliebsamen Testosteronwirkungen zuständig, nicht das Testosteron."

- Meinst du unliebsame Testosteronwirkungen bei Einnahme von DHEA?
- Und was sind das für unliebsame Testosteronwirkungen?

Darf ich wissen, welches DHEA-Medikament dein Ehemann nimmt?



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RE: DHEA-Medikament

#27 von Marie , 18.07.2015 07:02

Moin Max!

Ich hoffe, Dein Lauf um den See war schön und Du hast Dich gut ausgetobt und die Seele baumeln lassen!

Ich muss gestehen, dass ich musikalisch auf einem ziemlich anderen Trip war/bin.
Ich habe eher Klassik gehört und in meiner Jugend auch viel in Richtung Donovan, Peter,Paul and Mary, Peter Sarstedt, Bob Dylan, Reinhard Mey......
Also nicht wirklich Mainstream wie Du siehst.
Heute höre ich allerdings auch gerne mal, was Du aufgezählt hast.

Beim Buch von Schmitt-Homm meinte ich die neue Ausgabe.
Sie enthält wesentlich mehr Info über Hormone und Schilddrüse.
Lohnt sich, zu kaufen!


Zitat
Ich habe übrigens im Allgemeinen KEINE ANGST, ich will bloß sichergehen, weil es sich immerhin um ein Hormon handelt.



Prima!
Wie gesagt, kritisches Vorgehen ist immer bei Hormonen angesagt.
Da doktert man nicht einfach drauf los, egal, welches Hormon es betrifft.

Allerdings "Sicher gehen" kann man auch nie, weder bei DHEA noch sonst welche Anwendungen.
Wie man in der Verstoffwechslung tickt, ist absolut individuell.
Deshalb:
Wer sich entscheidet, die Vorteile nutzen zu wollen, muss auch bereit sein, Kontrollmessungen zu machen.
Alles andere, weder von Arztseite noch von mir selbst, ist unverantwortlich.

Anfangs sollten die Kontrollen nach drei Monaten erfolgen, oder, bei komischen Symptomen auch eher.
Wenn alles ok läuft, können die Abstände verlängert werden.
1x im Jahr ist aber Pflicht!!!

DHEA gehört auch mit Progesteron + Vit.D 3 + Magnesium + Vit.K2 zu der besten Osteoporosevorsorge/Behandlung, die man machen kann.
Meine Osteopenie ist wieder völlig verschwunden.

DHT = Dehydrotestosteron

Dieses Hormon bewirkt die typischen Männlichkeitsmerkmale, Haarausfall auf dem Kopf, tiefe Stimme, Haarwuchs im Gesicht und es stimuliert das Wachstum der Prostata. (für Männer teilweise ja ok, für Frauen weniger)
Es wirkt stärker wie Testosteron und eben sichtbar.
Deshalb gehört beim Mann ab den Wechseljahren (ja, die habt ihr auch, nur langsamer) auch die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Urologen dazu.

DHEA 25mg
Diese Menge ist für einen Mann als Einstiegsdosierung eigentlich nie ein Problem.
Kann sein, dass nach der Kontrolle dann weniger angesagt ist.
Welche Firma hast Du da?

Wir beziehen unser DHEA aus einer Apotheke. (ich nehme es auch)
Geht völlig unproblematisch über den Postweg.
Wird dort individuell hergestellt und alle Dosierungen sind möglich.
So kann man genau auf die Kontrollwerte reagieren
Dafür braucht man aber ein Rezept.

Später, wenn man weiß, wie man tickt, kann man auch Tabletten von vertrauenswürdigen Firmen nehmen.
Die sind natürlich preiswerter.
Dauerdosierung pendelt sich bei den meisten Patienten nach Aufsättigung bei 10mg ein.

Einnahme ist morgens nach dem Aufstehen mit einem Glas Wasser....
Das ist der Zeitpunkt der natürlichen größten Ausschüttung.
Da sollte man sich dran anpassen.


Bei aller Vorsicht, mit denen Hormone zu genießen sind, bin ich dankbar, dass wir sowas in unserem Land nutzen können!!!
Mit Köpfchen und Kontrollen angewandt sind die Vorteile weit größer als eventuelle Nachteile.

Einen guten Tag für Dich!

LG Marie


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RE: DHEA-Medikament

#28 von Max , 18.07.2015 12:25

Hallo Marie,

vielen Dank für die sehr gute und sehr ausführliche Beantwortung meiner Fragen.
Ja, der Lauf um den See war richtig gut und wird heute Abend natürlich wiederholt.

"Welche Firma hast Du da?"
Gall Pharma (Österreich), die hat Fr. Bartosch (Strunz' Angestellte) genannt.
(25 mg)

1.) Du schreibst "Die LEF gibt als guten DHEA-Wert 250 - 380µg/dl an."

2.) Markus schreibt: "Wegen Prostata: sofern diese gesund ist ist es kein Fehler, sondern sogar im Gegenteil eher ein Grund, DHEA immer auf normalhohen Werten zu halten.
Und bei "normalhoch" meine ich nicht unbedingt die Werte deiner Alterskohorte, sondern die zwei bis drei Jahrzehnte weiter unten."

3.) Schmitt-Homm schreibt in 1. Auflage seines Buches (Seite 256): DHEA-Substitution bei Männern > 60 Jahre: 50 - 100 mg

und: "In einer Stressklinik trainierte man Patienten so, dass sie lernten, ihren Blutspiegel an DHEA über verschiedene psychische Techniken anzuheben."

Strunz schreibt: "DHEA können Sie machen durch Krafttraining.
... Wie senkt man Cortisol? Cortisol senkt man durch meditatives Laufen. Natürlich auch allein durch Meditation und allein durch langes Laufen. Ist nämlich eins.
Der Grund, weshalb ich DHEA einnehme: Schützt nachweislich die cortisolbedingte Zerstörung von Nervenzellen im Gedächtniszentrum Hippocampus" und gibt als Quelle dazu "Focus 44, 1995, S. 222" an.


- Welchen Wert soll ich denn jetzt anstreben?



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RE: DHEA-Medikament

#29 von Marie , 18.07.2015 14:00

Sich allein auf den DHEA-Wert zu stützen halte ich für keine gute Idee!

Dabei ist nämlich nicht berücksichtigt, wie Du dieses Hormon metabolisierst.
Und das sehe ich als extrem wichtig an.

Was nützt Dir eine hohe Zufuhr, wenn Du alles z.B. ins Östradol schaufelst???
Oder im DHT stecken bleibt?
So einseitig auf eine Stellschraube fixiert, tickt unser Körper nicht.


Der Durchschnitt der Männer, die ich kenne und die DHEA nehmen, stehen als Dauerlösung bei 10 -15mg Einnahme täglich.
Manche auch 25mg oder in seltenen Fällen auch mal 50mg.
Alle machen durchgängig regelmäßige Kontrollmessungen.
Angebrannt ist da noch nie was.

Ein Spiegel von ca. 250µg/dl oder mehr wäre nicht schlecht, wenn alle anderen Parameter auch ok sind.
(auf unser Alter bezogen!)

Wichtig:
Man muss bei den Kontrollmessungen 4 Stunden nach der Einnahme von DHEA messen, damit man den Höchststand sieht.
An dem sollte man sich orientieren, nicht am niedrigsten Stand, da ist die Gefahr einer Überdosierung wesentlich höher.

Das gilt übrigens für alle Steroid-Hormonkontrollmessungen.
Nur zum hoch dosierten Vit.D sollten 2-3 Tage Abstand sein.

Die anderen Maßnahmen kann man ja trotzdem mit einschließen.
NN-Schonung und Pflege ist immer nützlich!!!

Ist ja noch nicht mal gesagt, dass Dein Cortisolwert richtig war.
Oder stehst/standest Du hochgradig im Stress, vielleicht am Tag vorher?

Habe Dein Produkt mal ergoogelt.
Da würde mich der Farbstoff in der Kapselhülle abhalten.
Ansonsten ist der Inhalt sicherlich einwandfrei.


Schade, wir haben hier keinen See.
Es würde mir auch gefallen, so eine Abendrunde zu drehen.
Hier laufe ich nicht gern allein durch den Wald und die anderen Wege finde ich nicht schön.
Mitmacher sind schwer zu finden, eher ein faules Völkchen hier.

LGM


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RE: DHEA-Medikament

#30 von justizia , 18.07.2015 14:51

cortisol senkt man mit Kurkuma und mit holy Basil - siehe oben was Markus geschrieben hat.


Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens - das fängt beim Reden an und hört beim Dekolleté auf.


 
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