Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#1 von Pong , 13.06.2015 16:09

Hallo :-))
Ich fange mal ganz von vorne an. Im Dezember 2013 bin ich gestolpert und habe mir dabei vermutlich ein Band gedehnt oder gar angerissen. Da mir das öfter passiert, habe ich dem keine weitere Bedeutung beigemessen. Der innere Knöchel war geschwollen und tat weh, aber ich dachte das gibt sich wieder.
Nun, dieses mal nicht. Nach gut 6 Monaten ging ich dann doch mal zum Arzt. Nach einigen Fehldiagnosen ergab ein MRT eine Entzündung an Tarsalis (?) Sehne und dadurch ein hinteres Tarsaltunnelsyndrom.
Das war im Juli letzten Jahres. Daraufhin habe ich meine NEMs entsprechen aufgerüstet, war auf einem Vortrag von Dr. Feil, um die Entzündung aus der Sehne zu bekommen.
Omega3-Öl, Vit.A,B,C,D,E, Zink, Gelatine, Chodnroitin, Glucosamin, MSM, Cissus, OLE, Curkuma, Weihrauch....alle möglichen Salben.... aber es tat sich rein gar nix. So habe ich mich nun im April dazu entschlossen mich am Tarsaltunnel operieren zu lassen, das war am 28.04. 2015. Um die Wundheilung zu unterstützen habe ich dann noch Arginin und Ornithin dazu genommen, Protein auf gut 200g pro Tag erhöht.
Nun sind fast 7 Wochen vergangen, die Beschwerden sind auch durch die OP nicht verschwunden. Meine OP-Naht ist nicht ganz geschlossen. Es ist eine Erbsengroße Lücke aus der es munter klare Lymphe tropft.
Gestern hatte ich ein weiteres MRT um die Ursache herauszufinden: Es sieht so aus, dass die Sehne weiterhin so entzündet ist, dass sich ein entzündungsbedingtes Ödem gebildet hat welches sich nun im umliegenden Gewebe verbreitet und sich durch die OP-Wunde einen Weg nach draußen bahnt. D.h. solange die Entzündung besteht, entsteht Flüssigkeit und die Tropft durch meine Naht. Und solange es tropft verheilt die Stelle nicht.
Am Montag soll nun der Termin für eine weitere OP besprochen werden um die entzündete Sehne zu sanieren.

Ein weiterer Punkt wurde bei der Untersuchung zum Tarsaltunnelsyndrom ebenfalls festgestellt. Dazu wurde eine Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit gemacht, die einerseits das Tarsaltunnelsyndrom bestätigte, aber ebenfalls auch Neuropathien in beiden Füßen erkannte die aber nichts mit dem Syndrom zu tun hätten. Dazu habe ich nun auch einige Untersuchungen hinter mir. Zumindest Diabetes konnte definitiv ausgeschlossen werden. Des weiteren wurde auf verschiedene Antikörper untersucht EBV ist ebenfalls negativ, momentan ist unklar ob Borreliose oder Rheumafaktor. Da beide Antikörper wohl sehr ähnlich wären und falsch positive Ergebnisse erzeugen. Mein IgM deute auf eine frische Borrelien-Infektion hin, was ich fast ausschließen kann, da ich ja seit fast 7 Wochen kaum aus der Wohnung komme und die Beschwerden ja schon deutlich davor liegen. Auf Grund meiner Arthrose und dem Beschwerdebild sind Rheuma-Antikörper viel wahrscheinlicher. Dazu wird auch nochmal getestet. IgG und Westernblot sind negativ.

Jetzt ist halt die Frage warum diese Sehnenentzündung einfach nicht besser wurde, nach der OP noch schlimmer. Die OP wurde in Spinal-Anästhesie durchgeführt. Seit einigen Tagen habe ich nun auch wieder verstärkt Gelenkschmerzen, mal im Knie, mal die Fingergelenke, Handgelenke.

Vielleicht hat ja jemand ne Idee...Danke fürs lesen :-))


LG
Corina


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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#2 von wmuees , 14.06.2015 11:41

Hallo Corina,

bei mir sind auch mal schnell die Sehnen entzündet, und ich komme damit auch nicht richtig klar.

Zwei Vorschläge von mir:

a) Astaxanthin in hoher Dosis (20mg/Tag). Versuchsweise ein - zwei Wochen nehmen. Wenn sich nichts tut, ist klar, dass man mit Antioxydantien nicht weiter kommt.

b) Serrapeptase. Sollte vor allem dann wirken, wenn es sich wirklich um Borreliose handelt oder um eine bakterielle Entzündung. Bitte selbst schlau machen, das ist ein ziemlich ungewöhnliches Mittel.

LG
Wolfgang


 
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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#3 von Pong , 14.06.2015 19:23

Hallo Wolfgang, danke für die Antwort :-)))

Astaxanthin nehme ich bereits seit fast 3 Monaten 12mg. Vor der OP hatte ich den Eindruck es hilft etwas. Aber die Dosierung hat wohl nicht ausgereicht um nach der OP das ganze Imunsystem zu stabilisieren.
Dieses Serrapeptase klingt aber sehr interessant. Ich habe hier einige zur Auswahl gefunden: http://www.bigvits.co.uk/products.php?cid=124
Entsprechen diese 120.000 spu 3x 40.000 IU ?

Auch wenn momentan keine bakterielle Infektion vorläge, ich hab ja diese offfene Wunde direkt in die tiefen meines Sprunggelenks, die ideale Eintrittspforte für Keime aller Art. Da könnte es doch auch schon profilaktisch wirken, oder?


LG
Corina


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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#4 von wmuees , 14.06.2015 21:30

Astaxanthin stabilisiert ja nicht das "ganze Immunsystem". Es ist nur ein Antioxydant, aber ein sehr starkes.

Serrapeptase: wirkt auch blutverdünnend/gerinnungshemmend. Sollte man also 3 Tage vor einer Op absetzen und auch erst 3 Tage nach einer OP wieder nehmen.
Ich würde an Deiner Stelle ein Mittel mit schnellem Versand wählen, denn Du brauchst ja SCHNELL Hilfe. Ob Serrapeptase allerdings bei Dir positiv wirkt, kann Dir niemand garantieren, weil auch niemand weiß, woran Deine Entzündungen wirklich liegen.

Die Dosis-Angaben mit SPU/IU/mg sind ein bisschen undurchsichtig. Ich vermute, dass SPU = iU ist. Und 10mg = 20.000SPU.

Serrapeptase wirkt bei einigen Menschen allergisch. Das merkt man daran, dass die Schmerzen stärker werden oder dass es auf die Lunge geht. Also nicht gleich mit Hochdosis einsteigen, sondern vorsichtig und aufmerksam vorgehen.

Aber wenn man sich die Reviews unter amazon.com mal durchliest, sind es doch eine ganze Menge Leute, die dank dieses Mittels schmerzfrei über die Runden kommen.

LG
Wolfgang


 
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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#5 von Pong , 18.06.2015 22:38

Heute Morgen kam schon mein Serrapeptase.
Ich hab zunächst mal die kleine Einheit von 90 Kapseln zu 40.000 IU bestellt.
Mit wieviel sollte ich starten? Ich habe Heute mal 3x 1 Kapsel genommen. Noch gehts mir gut.
Allerdings nehme ich seit Dienstag auch Prednisolon um die Entzündung schnellstmöglich los zu werden. Das Serrapetase soll ja auch Vernarbungen und Verwachsungen beheben können die möglicherweise durch die gestörte Wundheilung entstanden sind.
Das was ich an Infos gefunden habe klingt sehr ermutigend, egal welche Ursache die Entzündung hat, ob Sportverletzung, Rheuma, Borreliose, Karpal- bzw. Tarsaltunnelsyndrom... es ist eine Option.
Ich werde berichten.


LG
Corina


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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#6 von Pong , 24.06.2015 10:07

Eine Frage zu Serrapeptase..... verursacht das Übelkeit ?

Ich nehme seit 7 Tagen 3 x 40.000 IU und wollte nun auf 3 x 120.000 IU erhöhen. Soweit gehts mir gut, wenn da nur nicht diese Übelkeit wäre, so ein unwohles flaues Gefühl....ähnlich wie bei Zink. Nun habe ich die Befürchtung mich bei Dosiserhöhung der Spuk-Grenze zu nähern
Kann das von Serrapeptase kommen ? Pendelt sich das noch ein, oder ist es doch ein anderer Übeltäter?


LG
Corina


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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#7 von Markus , 24.06.2015 10:22

Hallo,

das kenne ich nicht. Von welchem Hersteller hast du die Serrapeptase, wie sind die Pillen beschichtet? Und: nimmst du sie nüchtern ein?


"Near the core of the religious experience is something deeply irrational." (Carl Sagan)


 
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RE: Tarsaltunnelsyndrom/ Sehnenentzündung/Neuropathie

#8 von Pong , 29.06.2015 12:56

Ups....überlesen, sorry!

Ich habe die Serrapeptatse von Doctor`s Best in Veggie Caps.
Vermutlich ist es gar nicht das Serrapeptase sondern das Kortison. Ich nehme momentan noch Prednisolon. Lt. meinem Arzt wäre das ja soo gut verträglich... das ist der Übeltäter. Umso deprimierender ist, das es absolut keinen Effekt auf die Entzündung zeigt. Jetzt werd ich das Zeug erst mal zügig auschleichen, dann werde ich nochmals Serrapeptase testen.

Hatte denn schon jemand eine chronische über ein Jahr dauernde Sehnenentzündung am Fuß? Falls ja, wie hast du es in den Griff bekommen?


LG
Corina


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