RE: Darmkrebs

#16 von MGhell , 03.07.2015 20:01



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RE: Darmkrebs

#17 von EHST , 03.07.2015 20:05

Vielen Dank.


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RE: Darmkrebs

#18 von Chris (edubily) , 03.07.2015 20:09

Zitat
Ich hoffe, dass ich hier keine all zu große kognitive Dissonanz ausgelöst habe.



Absolut nicht. Top Beitrag!

Fachlich auf jeden Fall korrekt.

Finde nur immer schwierig herauszufinden, wo die Grenze ist zwischen physiologisch und pathologisch.

Man darf im Übrigen auch nicht vergessen, dass viele Tumore, ja im Alter sogar sehr viele Tumore, eine Mutation in bestimmten Genabschnitten aufweisen, z. B. im p53-Gen (TP53).

Zitat
Der Reverse Warburg Effect ist für mich noch eine Hypothese, dass kann sich jede Zeit ändern, ich lass mich gern überzeugen.



Genau genommen gibt es nur Hypothesen in der Krebsforschung. Und: Reverse Warburg macht auf jeden Fall mehr Sinn als Warburg an sich.


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RE: Darmkrebs

#19 von Mr. Xu , 04.07.2015 14:02

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #18
Absolut nicht. Top Beitrag!

Danke für die Blumen!

Am Ende ist alles auch ein Kompromiss. Ich persönlich mach es mir einfacher, da ich keine Supersportleistung erzielen will. Mir reicht ein langes Leben mit einem leistungsfähigem gesundem Lebensabend. Ich habe noch Hoffnung, denn ich glaube daran, dass wir ohne Probleme 500 Jahre alt werden können, wenn die richtigen Schalter umgelegt werden. Die Labortechnik wird als Second Hand immer erschwinglicher und besser.

PS zum Thema
Als Krebskranker würde ich auch deshalb auf Milch verzichten, weil der Verdacht besteht, dass die in ihr enthaltene MircoRNA 21 und 155 aggressives Tumorwachstum synergistisch stimulieren. Dann doch lieber auf Nummer sicher gehen und sich stattdessen einen frischen Curcumin und Safran gewürzten HeidelbeerLöwenzahnBrokkoliBrassicaParanusssmoothie einschenken oder so.



 
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RE: Darmkrebs

#20 von MGhell , 04.07.2015 15:55

500 Jahre? Sehr optimistisch :-)

Was ist mit dem Hayflick Limit? Arbeitest Du an der der Verlängerung deiner Telomere (Astragalus, etc...)?

PS: Diese Website ist diesbezüglich sehr interessant: http://www.greenray4ever.com/longevity.html



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RE: Darmkrebs

#21 von Mr. Xu , 04.07.2015 21:39

Zitat von MGhell im Beitrag #20
500 Jahre? Sehr optimistisch :-)

Nicht wirklich, es gibt noch größere Säugetiere mit 200+ Jahren.
<Achtung, jetzt wird es verschwörungstheoretisch..>2013 ist auf standard.at/wissenschaft etwas über ein Experiment mit einem Modellorganismus (Denke Wurm, weiss es aber nicht mehr wirklich) gebracht worden. Es wurden zwei Mechanismen kombiniert, die einzeln 105% und 110% Lebensverlängerung erbrachten. In dem Experiment haben diese synergistisch gewirkt und sollen die Lebensverlängerung auf satte 500% gebracht haben. Einzelheiten sollten folgen, stattdessen war die folgende Woche drauf die Meldung verschwunden. Jetzt könnte ich das als Hoax abtun, wenn es nicht ein Déjà-vu von 2010 wäre von einer Meldung über "unendliches Leben", die genauso schnell verschwand.
In Deutschland wird auf den medialen Kanälen bereits mehr vorgefiltert, da habe ich nichts darüber gelesen.
Generell kann man seine Informationen über mehrere Quellen ergänzen. Die Ösis berichten korrekt, dass die USA in der Armeeumstrukturierung ihr Militär in Deutschland aufstocken, modernisieren und aufrüsten. In Deutschland bringen alle große Medien nur Meldungen, von einer Umstrukturierung der US-Armee und Standortschliessungen in Europa. Quasi suggeriert der Text Einsparung und Abrüstung, lügt aber nicht. Die Realität ist genau das Gegenteil.</..!>

Zitat von MGhell im Beitrag #20

Was ist mit dem Hayflick Limit? Arbeitest Du an der der Verlängerung deiner Telomere (Astragalus, etc...)?
PS: Diese Website ist diesbezüglich sehr interessant: http://www.greenray4ever.com/longevity.html


Das ist eine intime Frage! Danke für den interessanten Link!


 
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RE: Darmkrebs

#22 von Chris (edubily) , 04.07.2015 21:53

Das mit der Verlängerung ist so ein Thema.

Einige langlebige Spezies haben sehr kurze Telomere, leben aber trotzdem lange. Heißt: Die Länge per se sagt nicht so viel über die Sterblichkeit aus.


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RE: Darmkrebs

#23 von Mr. Xu , 04.07.2015 23:28

Ich sehe das mit den Telomeren zu kurz gesprungen. Natürlich sollte derjenige, bei dem sie sehr schnell abgebaut werden, schauen das er etwas dagegen macht. Es muss meiner Meinung nach eine zentrale Steuerung (Netzwerk) für die Lebensspanne geben, die von mehreren Faktoren gespeist wird. Wir verstehen noch keine 2%. Momentan wird auch nicht effizient geforscht. Es hapert an der Vernetzung des Wissens. Bisher hat man nur gemeinsame Datenbanken angelegt. Ich bin trotzdem sehr optimistisch, weil die Informationstechnologie da noch gewaltig einschlagen wird. Die zellulären Prozesse sind mehr als "Chemie", es müssen auch mehr physikalische, informationstechnische Modelle und Methoden entwickelt werden.
Beispielsweise haben Kinder von älteren Vätern eine längere Lebenserwartung. Da lässt sich bestimmt der Signalweg rausfinden und forschen was er speist.


 
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